Themen und Kommentare zu allem, was im Zusammenhang mit “Ottensen macht Platz” auf- oder missfällt!

Zukünftig haben alle OttenserInnen und sonstigen interessierten Bürger hier die Gelegenheit, Themen rund um das Ottenser Laborprojekt “Flanierquartier auf Zeit” hier zu dokumentieren und zu diskutieren.

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(Stand: 25.8.2019)

40 thoughts on “Themen und Kommentare zu allem, was im Zusammenhang mit “Ottensen macht Platz” auf- oder missfällt!

  1. nikolaos

    Bezüglich des Kommentars von Thomas M.:
    Mir geht es nicht um “die alte heile Welt”, sonder darum, dass ich in meinem Alltag beeinträchtigt bin. Ich weiß ja nicht, was sie für einen Beruf ausüben, aber ich arbeite in einem 3-Schichtbetrieb in Norderstedt und bin auf mein Auto angewiesen. Wenn ich dann noch eine Stunde um die Blocks fahren muss, um einen Parkplatz zu finden, kann das ja wohl nicht im Ihrem Sinne sein.( Und mit diesem Problem, hadere nicht nur ich). Das ein Zusammenstoß mit einem Auto ganz andere Folgen für einen Radfahrer hat, ist ja wohl keine Frage. Wir Anwohner wurden nie gefragt, ob wir das Projekt unterstützen. Ich habe es erst durch einen Flyer an meinem Auto erfahren. Das ein Parkplatz in einem lokalen Parkhaus momentan um die 100 Euro kostet, finde ich auch frech. Das sind immerhin 1200 Euro Jährlich. Darum geht es mir! Ich bin definitiv in meinem Alltag beeinträchtigt. Wohnen sie überhaupt in dem Projektgebiet?

    • Thomas M.

      Dass die Anwohner vor dem Projektstart nicht umfassend informiert worden sind, war sicher nicht gut. Aber das Projekt ist ja zunächst zeitlich befristet, und ich halte es für legitim, dass Verwaltung und Politik (sprich: die Bezirksversammlung) auch mal Neues auszuprobieren können, um Missstände zu beseitigen (und golden war die Verkehrssituation in Ottensen auch vor dem Projektstart ganz sicher nicht!), bevor alles von allen totgeredet worden ist. Bin gespannt auf die Auswertung der Befragung im November. Doch es ist zu erwarten, dass nicht jede Einzelmeinung befriedet werden kann.

      Im Übrigen kann nicht nur die Meinung der Anwohner wichtig sein, sondern auch die der übrigen Nutzer des (Verkehrs-) Raums: Wenn immer nur die jeweiligen Anwohner das Sagen hätten, wären die Elbchaussee, der Hohenzollernring, die Behringstraße usw. für den Durchgangsverkehr schon lange gesperrt – und auch alle anderen Straßen, die auch Sie für Ihren Arbeitsweg nach Norderstedt nutzen … St. Florian grüßt gern aus Prinzip.

  2. Nikolaos

    Zum Kommentar vom Herrn Thomas M. Dann zeigen sie mir mal einen Radfahrer der Schrittgeschwindigkeit fährt.Das ist doch zum totlachende Aggression geht meiner Meinung nach von den Radfahrern aus.Ich lebe ist 50 jähren in Ottensen,was hier gerade abgeht ist ein Witz. Mein Motto.Ottensen nicht Autofrei sondern juppifrei !!!!!!!!!!!

    • Thomas M.

      Sie haben Recht, auch manche Radfahrer sollten langsamer fahren. Doch habe ich bisher keinen Radfahrer mit 30 km/h durch die Ottenser Hauptstraße fahren sehen (das wäre bei dem Kopfsteinpflaster rekordverdächtig), aber jede Menge Autos.

      Auch ist die Bedrohung eine ganz andere: Ein Zusammenstoß mit einem Auto kann einen töten oder zumindest schwer verletzen. Radfahrer dagegen achten schon aus Eigeninteresse darauf, keinem Fußgänger zu nahe zu kommen. (Über die Ausnahmen, denen sogar der eigene Sturz egal zu sein scheint, brauchen wir uns nicht zu streiten) Und: Autos scheuchen aufgrund ihrer Größe immer gleich die ganze Straße leer; Radfahrern muss niemand ausweichen, die suchen sich ihre Lücke.

      Aber ich glaube, Ihnen geht es um etwas ganz anderes, nämlich um Besitzstandswahrung und die Sehnsucht nach der alten, heilen Welt. Anders kann ich Ihre Forderung nach “Juppifreiheit” nicht verstehen.

  3. Thomas M.

    Ein Vorschlag an die Taxi-Benutzer: Machen Sie doch bitte bei Ihrer nächsten Fahrt den Fahrer (oder die Fahrerin) darauf aufmerksam, dass im Projektgebiet Schrittgeschwindigkeit gilt! Schrittgeschwindigkeit heißt: Wer Fußgänger überholt, ist zu schnell!

    Heute wieder erlebt: Ein Taxi, dass mit mindestens 20 km/h durch die gesperrte Ottenser Hauptstraße düst – knapp an Passanten vorbei, darunter kleine Kinder. Auf Zuwinken gab der Fahrer extra noch Gas. Hatte wohl keine Lust auf ein Gespräch, da er genau wusste, dass er zu schnell war.

    Wenn die “Taxi-Rambos” sich mal an die Regeln hielten, würde dies die Akzeptanz der Fußgänger für die Restautos wohl steigern. Die Aggression geht von den Autos aus!

  4. Gisela Paul

    Balsam für die Seele

    Ich musste mich allmählich an die Leere in den Straßen gewöhnen, sah wenig Vorteil darin, dass sich immer noch die meisten Fußgänger aufgrund des unkomfortablen Kopfsteinpflasters auf den engen Bürgersteigen bewegen und die Radfahrer noch immer, wenn auch bei reduziertem Tempo, auf dem Kopfsteinpflaster durchgeschüttelt werden.
    Dann kam ich eines Tages per Rad vom Hahnenkamp in Richtung Projektgebiet und spürte eine sofortige Entspannung, als ich die gelbe Markierung per Rad passierte: Ich empfand es als Balsam für die Seele, dass nun kein Gestank und Lärm mehr war, die Weite, der nicht über Autos streifen müssende Blick.
    Selbst das Kopfsteinpflaster, das mich immerzu ärgert war weniger schlimm. Diesen Effekt spüre ich nun täglich: ich wohne außerhalb des Projektgebiets, bin dort mit stinkenden, lautem und eng an mir vorbeifahrenden Autos, Bussen und LKW konfrontiert. Ich nähere mich dem Projektgebiet und freue mich immens darauf, mit dem Rad ins die verkehrstechnisch beruhigten Straßenabschnitte hineinzufahren. Eine zusätzliche Freude, die ich vorher nie in Ottensen empfand.
    Einziger Nachteil: Verlässt man aus dem Projektgebiet, empfindet man den Lärm und Gestank umso intensiver und mein Wunsch nach einer starken Ausweitung des Projektgebiets wächst enorm. Gerne mit weniger strikten Regeln, sodass die Anwohner sich nicht zu sehr reglementiert fühlen, doch ganz sicher mit Schrittgeschwindigkeit für alle Autos und deutlicher Markierung des verkehrsberuhigten Bereichs bei Routenplanern. Außerdem mit einer komfortablen Radspur für moderat und geschwindigkeitsangepasste Radfahrer.
    Ich favorisiere eine Kombination des vorgeschlagenen Blockadeprojekts für Durchgangsverkehr mit der insgesamt verkehrsberuhigten Zone Ottensen. Diese darf sich auch gerne ausweiten, so dass die Anwohner, denen es möglich ist, angeregt werden, das Auto nur zu den wirklich notwenigen Fahrten zu benutzen, es am besten zu teilen und somit Parkraum zu sparen.
    Das Autofahren darf gegenüber dem nicht-motorisierten Verkehr bezogen auf die Zeit um von A nach B zu kommen keinen Vorteil mehr bieten.

  5. Marie S.

    Ich wäre glücklich, wenn diejenigen, die behaupten, das Projekt sei ein voller (!) Erfolg nicht nur Ihre kurzen Einkaufsmomente oder ihre Spaziergänge für das Projektgebiet solchen Pauschal-Bewertungen zugrunde legen und bereit wären, auch dann noch wirklich zuzuhören, wenn jemand das Projekt in seiner jetzigen Version nicht befürworten kann.

    Ich bin Anwohnerin unmittelbar im Projektgebiet, und ich sehe mich aufgrund des Projekts zum Beispiel mit neuen Situation konfrontiert, die nicht erfreulich sind.

    1. Wer auf Teilen der Bahrenfelder Straße (nach hinten raus) oder im Piependreiher Weg wohnt, ist jetzt Tag und Nacht mit Parkplatzsuchern beschäftigt. Dort ist Halteverbot, aber wen kümmert das schon? Die Autos sind eben leider nicht weg, sie sind nun woanders. Und das ganz sichtbar in den umliegenden kleinen Straßen, die jetzt herhalten müssen. Der große Saga-Bau hat neben uns zig Wohnungen mit Schlafräumen nach hinten raus gebaut. Ist das dann fair im Verhältnis dazu, dass Menschen nun flanieren können? Ist das einfach so zumutbar, weil es ja dafür nun eine Fußgängerzone gibt? Eine Verstetigung des Projekts in der jetzigen Version würde für uns und andere bedeuten, von deutlich mehr Lärm geplagt zu sein als vorher. Tag und Nacht. Das auch mal zu dieser kursierenden Behauptung vieler, es wäre natürlich alles für alle viel leiser.

    2. Nächtlicher Lärm auf der Bahrenfelder Straße, besonders am Wochenende, aber auch unter der Woche. Ja, auch Menschen können laut sein, und die Schallübertragung hat sich jetzt, da die Straße leergefegt ist, gewaschen. Der Platz lädt scheinbar darüber hinaus noch dazu ein, laut zu sein. Nein, wir beanspruchen nicht mal, das Fenster zu öffnen, und wir haben immer problemlos mit gegenüberliegenden Bars gelebt, aber der Geräuschpegel jetzt hat eine Ausmaß angenommen, das uns wirklich beschäftigt. Sicherlich kann es auch sein, dass einfach mehr Menschen ins Viertel strömen, aber ich denke es ist ein Mix verschiedener Faktoren. Und was, wenn wirklich ein oder zwei Läden schließen und die Gastronomie oder gar noch mehr Kioske (es gibt seit ein paar Wochen schon einen neuen Kiosk auf der Bahrenfelder Straße) dort Platz nimmt, weil es sich natürlich dann anbietet? Was passiert im Sommer, wenn die Nacht zum Tag gemacht wird? Wird die Bahrenfelder Straße dann abends zur Vergnügungsmeile? Ich möchte über diese Sorge sprechen können, ohne von glücklichen Flanierern diskreditiert oder belächelt zu werden.

    Und damit ich nicht wieder reduziert werde: Ich bin nicht pro Auto (ich habe nicht mal eins), auch ich möchte nicht zurück zum bisherigen Zustand, auch ich wünsche mir eine Veränderung (einen etwas sanfteren Angang vielleicht), aber ich möchte mit meinen Sorgen vor allem auch Gehör finden, denn ich bin direkt betroffen und kann nach schönen Situationen im Gebiet nicht einfach nach Hause fahren und das Projektgebiet das Projektgebiet sein lassen.

    Und wünschenswert wäre auch, wenn jeder, der eine Bewertung zum Projekt abgibt oder eine Situation beschreibt, immer darauf hinweist, wo genau die Situation erlebt wurde. Die Straßenzüge im Gebiet sind wie ich finde sehr unterschiedlich, und sollten vielleicht auch mal differenziert betrachtet werden.

    • Gisela Paul

      Hallo Marie,

      ich gaube, mein Kommentar wurde nicht richtig gelesen.

      ad1. Ich befürworte das Weiterlaufen des Projekts in Kombination mit dem Durchgangsfahrblockade-Konzept der Ottenser Gestalten und Anwohner-Parken. D.h. der Suchverkehr der Nicht-Anwohner soll vermieden werden. Gleichtzeitig sollten die Anwohner, die auf ihr Auto nicht verzichten können, die Möglichkeit erhalten, günstigen Dauer-Parkraum in den umliegenden Großparkhäusern zu bekommen und zwar billiger als 120 Euro pro Monat, was man im Durchschnitt in privaten Parkgaragen zahlt. Besonders günstig könnte z.B. derjenige parken, der seinen gemieteten Parkraum zu bestimmten Tageszeiten der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Den Ideen zu dem Thema sind keine Grenzen gesetzt.

      Es sollte sich aber auch jeder Anwohner die Frage stellen, ob er sein Auto tatsächlich braucht, ob er es auf jeden Fall nur alleine nutzen kann etc. Eine Ausweitung des Car-Sharings würde ebenso für weniger Parksuchverkehr führen.

      ad2. Ich bwzweifle, dass die Schallübertragung auf den leeren Straßen höher ist als auf den zugeparkten. Zudem sollten die neu aufgestellten Anpflanzungen mehr Schall schlucken als die Blechlawinen.

      Ich wohne an einem Spielplatz. Der Lärm, menschengemacht, ist enorm. Nachts bei schönem Wetter geht es manchmal weiter. So ist das im innerstädtischen Raum. Da Dauerlärm aber krank macht, sollten Ideen entwickelt werden, wie man ihm nächtlich Einhalt gebietet. Z.B. Lärmanzeigen mit Lach- und Weingesicht wie in Tempo 30 Straßen.

  6. Thomas M.

    Es ist zu begrüßen, dass es eine Initiative einiger Gewerbetreibender und Anwohner gibt, die sich kritisch mit dem Projekt “Ottensen macht Platz” auseinandersetzt. Alle Seiten müssen gehört werden! Dazu gehört aber auch, dass sich auch “Ottensen bewegt” Kritik an ihren Sichtweisen und Argumenten gefallen lassen muss, und dass am Ende vielleicht andere Lösungen für Probleme gefunden und umgesetzt werden, als sich ihre Mitglieder wünschen.

    In manchem stimme ich überein: Auch ich wünsche mir, dass die Vielfalt an Geschäften in Ottensen erhalten bleibt. Es sollte für die Anwohner eines so dicht bewohnten Viertels wie Ottensen und Umgebung unbedingt möglich sein, die täglichen Einkäufe zu tätigen, ohne mit dem Auto irgendwohin fahren zu müssen.

    Und genau das ist jetzt endlich wieder möglich! Ich zumindest habe durch “Ottensen macht Platz” das “Kern-” Ottensen als Einkaufsgebiet für mich “wiederentdeckt”, nachdem ich vorher mit dem Fahrrad lieber z. B. zum Rewe in der Barner Straße gefahren bin. (Was angesichts fehlender Radwege auch nicht gerade ein Vergnügen war und ist.)

    Lebensqualität ist aber mehr als nur einkaufen zu können. Eine private Umfrage, die sich an Stichprobengröße und Repräsentativität nicht vor der von “Ottensen bewegt” zu verstecken braucht, ergab nahezu 100% Zustimmung für das Projekt: weniger Gedrängel und Geschubse, mehr Platz, bessere Luft, weniger Gestank, sehr viel weniger Lärm (auch nachts schrecken aufheulende Motoren und zuschlagende Autotüren einen nicht mehr aus dem Schlaf) und sehr viel mehr Entspanntheit im Alltag.

    Stichwort “Entspanntheit”: Worin ich “Ottensen bewegt” auch zustimme, ist, dass wütende “Jagdszenen” auf Autofahrer so gar nicht gehen! Doch auch vor dem Projektstart herrschte in Ottensen nicht gerade eitel Sonnenschein: Hupende, drängelnde und schreiende Autofahrer waren normal, ebenso parkende Autos vor oder auf den Zebrastreifen und vor abgesenkten Bordsteinen. Sich mit einem Kinderwagen, einem Fahrrad fahrenden Kind oder gar im Rollstuhl durch Ottensens Kern zu bewegen war Stress pur.

    Hin und wieder spreche ich höflich (!) Autofahrer im Projektgebiet an – bis jetzt habe ich noch keinen einzigen “erwischt”, der eine Durchfahrtsgenehmigung hatte, und alle bedauerten ehrlich, die Fußgängerzonenschilder nicht gesehen zu haben. Und dann fuhren sie weiter, fast immer (wie auch ausnahmslos alle Taxis und Lieferanten) deutlich zu schnell. Den Passanten bleibt nur, von der “Straße” (die keine mehr ist) vor den Autos zu fliehen (oder von vornherein die Straße zu meiden).

    Mein Vorschlag also zu Punkt 7 der Fragen von “Ottensen bewegt” zu deeskalierenden Maßnahmen (mal abgesehen davon, dass ich nicht den Eindruck habe, der “Rechtsstaat” müsse, wie von der Initiative behauptet, “wiederhergestellt” werden – harter Tobak!):

    Man sollte noch weniger Autos auf die Straßen des Projektgebiets lassen! Jedes einzelne Auto ist eine Gefahr für Große und Kleine. Und weil fast immer ein Auto in Sichtweite unterwegs ist, ist es kein Wunder, dass manchen verzweifelt die Wut packt. Denn wer eigentlich andere jagt, sind – siehe oben – die Autos.

    Eigentlich müsste doch jeder, der durchfahrtsberechtigt ist und auch ohne Angst vor Aggressionen durchfahren will – also nicht zuletzt die Aktivisten von “Ottensen bewegt” – selbst ein ureigenes Interesse daran haben, dass insgesamt deutlich weniger Autos unterwegs sind als heute und dass auch deutlich langsamer und rücksichtsvoller gefahren wird! (Das betrifft auch manche Radfahrer!)

    Ganz und gar anders als “Ottensen bewegt” dagegen sehe ich die angeblich verschärfte Situation in den Straßen der Umgebung: Die Situation war schon immer mehr als grenzwertig scharf. (Siehe mein früherer Beitrag.)

    Mein Vorschlag hierzu: Projektbereich ausweiten! Alle von mir befragten Anwohner rundherum sind neidisch auf die Glücklichen in den jetzigen vier (teilweise) autofreien Straßen! Also: Ottenser Straße bis zum Ende autofrei, Mottenburger Straße und Rothestraße werden zu Sackgassen ohne Wendebereich, ebenso die Nöltingstraße bis zu Am Born. Das Ganze mit Anwohnerparken. Das Sträßchen Bei der Reitbahn wird dem Platz zugeschlagen, die Große Brunnenstraße wird auch am Kemal zur Einbahnstraße nach Norden. Gen Süden die Bahrenfelder Straße bis zur Lobuschstraße autofrei – die vielen kleinen Händler dort wird es freuen. Und mit einigen Änderungen der Einbahnstraßenführung und der Buslinien ließe sich sogar der Alma-Wartenberg-Platz rundherum autofrei machen.

    Und alle sind glücklich.

  7. Tiff Wyatt

    Ich habe eine Frage zum vorläufigen Fazit Ihrer Initiative vom 30.10.2019. Vorweg: Ich selbst laufe täglich mehrmals durch die verkehrsberuhigten Straßen – immer und sehr gern in der Mitte, nachmittags auch oft mit meinen Grundschulkindern (die wie ich begeistert sind über etwas mehr Freiraum im engen und zugeparkten Ottensen).

    Sie schreiben auf der ersten Seite Ihres Fazits im Abschnitt “Beispiel Schrittgeschwindigkeit für Radfahrer” von Radfahrern, die glauben, “ihnen gehöre jetzt die Straße”, daher sei also “nix mit ‘Flanierquartier'”.

    Diese Wahrnehmung erstaunt mich sehr. Ich ärgere mich grundsätzlich auch über rücksichtslose Radfahrer, aber speziell im OMP-Gebiet habe ich mich bisher noch kein einziges Mal von einem Radfahrer bedroht gefühlt. Viele fahren zwar etwas schneller als Schrittgeschwindigkeit, einige wenige auch deutlich schneller – aber mit großem Abstand zu Fußgängern. Denn es ist ja jetzt genug Platz dafür da (Sie selbst sagen an anderer Stelle Ihres Fazits sogar “gähnende Leere”, was ich wiederum nicht nachvollziehen kann).

    Mehrmals musste ich allerdings schon fluchtartig zur Seite springen, um schnell fahrenden Autos auszuweichen. Kürzlich schrie der Fahrer eines Kleintransporters, ich hätte mit einem Kind auf der Straße nichts zu suchen, nachdem er in hohem Tempo direkt auf uns zugesteuert und meiner Tochter beinahe über den Fuß gefahren war (das nur als ein Beispiel von mehreren).

    Schnell fahrende Autos erwähnen Sie in Ihrem Fazit aber nicht. Darf ich fragen, warum nicht? Erleben Sie die Situation anders und beobachten nur Autos, die sich in Schrittgeschwindigkeit bewegen? Oder halten Sie die Radfahrer im OMP-Gebiet für eine größere Gefahr als die teilweise sehr schnell fahrenden Autos?

    Viele Grüße
    Tiff Wyatt

  8. Thomas M.

    Zum Foto “Großes Chaos an der Ecke Hohenesch/Bahrenfelder Straße”:

    Natürlich kann man “Ottensen macht Platz” für die beschriebene, durchaus ärgerliche Verkehrssituation verantwortlich machen. Allerdings gehören solche Situationen schon seit sehr vielen Jahren zum Alltag in Ottensens krummen Gasssen – lange vor dem Start des “Reallabors”. Oft gesehen auch z. B. an der Ecke Bahrenfelder Straße/Friedensallee (als ohne Baustelle noch ein Bus aus Richtung Fabrik fuhr), Kleine Rainstraße/Ecke Große Rainstraße usw.

    Diese Situationen zeugen also weniger von einer Verdrängung des Verkehrs in umliegende Straßen. Sie sind vielmehr Folge des Egoismus’ und der Rücksichtslosigkeit vieler Autofahrer, die ihr Auto völlig bedenkenlos und oft auch illegal an Stellen parken, wo sie Fußgänger, Rollstuhlfahrer, Kinderwagenschieber, Fahrradfahrer, Busse, andere Autofahrer, Rettungsfahrzeuge usw. extrem behindern: an abgesenkten Bordsteinen, vor und auf Zebrastreifen, in Kreuzungsbereichen, vor (Rettungs-) Einfahrten, auf Fahrradwegen usw.

    Die Schuld an solchen Situationen nun dem “Reallabor” zuzuschieben, ist der Versuch, die Täter (Falschparker) zu Opfern (“die haben mir meinen Stellplatz weggenommen”) zu machen.

  9. Tina

    Nach zwei Wochen „autofrei“ kann ich als Bewohnerin einer der Nebenstraßen kaum einen Effekt erkennen. Bis auf eines: Ich hatte große Sorge, dass die verbannten Autos nun in den Seitenstraßen parken. So kam es auch – zumindest meiner subjektiven Beobachtung nach. Nein, ich habe keine Verkehrs- und Parkplatzzählung vorgenommen. Aber man kann es ganz gut daran erkennen, wenn jeden Abend sogar die halblegalen Parkmöglichkeiten komplett zugeparkt sind oder auch die Feuerwehrzufahrten. Das war schon bei dem temporären Parkverbot in der Gaußstraße so während des Lessingtunnel-Baus. So ist es nun wieder.

    Tatsächlich bin ich eine der wenigen, die auf den autofreien Straßen läuft. Denn auf den Fußwegen ist es nach wie vor chaotisch und zu eng. Wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin, müssen wir Slalom zwischen Menschen, Kinderwagen, Außengastro, Laufrädern, Fahrradfahrern usw. laufen. Daran hat sich auf dem Gehwegen nichts geändert. Selbst die Radler fahren zum Großteil noch da, weil das Kopfsteinpflaster ungemütlich ist. Wenn ich auf der Straße laufe, fallen mir die schon vorher genannten „Radrennfahrer“ auf, die keinesfalls im Schritttempo fahren ebenso wie die „Dorfsherrifs“, die lospöbeln, auf Autodächer hauen oder zur reinen Provokation in der Mitte der Straße laufen oder radeln – das dann natürlich im Schritttempo – egal, ob der Autofahrer eine Durchfahrtsgenehmigung hat oder nicht.

    So viel „Hass“ ist mir vorher noch nicht auf Ottensens Straßen aufgefallen. Die Lage war schon angespannt und es wurde auch gepöbelt, aber zur Zeit empfinde ich es als besonders schlimm.

    Zur Kommunikation: Ich habe genau einen Flyer im Briefkasten gehabt, der ca. 1 Woche vor Projektbeginn die ganze Sache ankündigte. Mehr nicht. Ich bin jetzt auf die Befragungen gespannt, die angekündigt wurden. An sich halte ich ein weitgehend autofreies Ottensen nämlich für eine gute Idee. Anwohnerparken, das auch durchgesetzt wird, wäre für mich eine erste Maßnahme gewesen.

  10. Uwe M

    Ottensen macht Platz: Für wen? Für was?

    Was darf man denn nun als Reallaborratte auf und im geschaffenen Platz?
    Fahrrad- und E-Rollerfahren schon mal nicht, das findet weiterhin auf dem Bürgersteig statt. 😉

    Nun aber zum ernst gemeinten Teil der Frage.
    Als neulich alle Nicht-Anwohner oder die Besucher aus anderen Stadtteilen sich über die freie Straße gefreut haben, haben sich ein paar in der Minderheit befindlichen, direkt betroffenen Anwohner gefragt, was man denn nun auf der neu gewonnenen Fläche machen darf. Tatsächlich wusste niemand etwas konkretes. Grillen, Picknick, eigenen Stuhl oder Tisch hinstellen? Wäre das schon Cornern? Macht das im Herbst/Winter überhaupt Spaß?

    Da herrscht wohl allenthalben noch Unsicherheit und Unklarheit.

  11. Sarah H.

    Hier ein kleiner Eindruck meinerseits:
    Ich bin gestern Abend mit meinem Auto in die Bahrenfelder Strasse gefahren. Ich hatte die Durchfahrerlaubnis sichtbar hinter der Windschutzscheibe liegen. Leider bin ich direkt am Anfang der Strasse von einem Fußgänger angepöbelt worden. Ich finde es wirklich sehr schade, dass es zurzeit zu so unschönen Szenen zwischen Autofahrern und Fußgängern kommt. Eigentlich sollte es doch weiterhin ein miteinander und kein gegeneinander sein.

  12. Uwe M

    Anregung zum Thema Beschilderung.

    Mir sind bei meiner ersten Einfahrt zwei Dinge aufgefallen, die ich als konstruktive Kritik für den nächsten Jour-Fix anbringen möchte.

    Ich würde eine großräumigere Informationsbeschilderung für gut befinden.

    Z.B. bereits vor der Einfahrt/Einmündung Behringstr. in die Friedensallee. Vielleicht würden dann viele Autofahrer gar nicht erst in diesen Teil der Friedensallee einfahren.
    Ich habe nun schon ein paar mal den Rückstau durch den “Am-Ende-der-Rolltreppe-stehenbleiben-Effekt” beobachtet, da viele Autofahrer nun erst am Alma-Wartenberg-Platz überlegen müssen, ob und wo sie nun abbiegen oder weiterfahren.
    Vielleicht führt dies ja zusätzlich auch zur Verkehrsreduzierung bei einsichtigen Autofahrern.

    Die Beschilderung an den tatsächlichen Übergängen in das Anwohnerexperimentierfeld erscheint mir nicht eindeutig genug.

    Ich selbst war überrascht, kein “Einfahrt verboten” (mit Zusatz “Nur mit Ausnahmegenehmigung”) vorzufinden.
    Das Spielstraßenschild hat m.E nicht genügend Signalcharakter auf die eh meist von der Situation überforderten Autofahrer.
    Ich habe den Eindruck, dass viele Autofahrer nicht mut- oder bößwillig die eigentlich gesperrte Zone befahren, sondern schlicht die vorhandene Beschilderung nicht richtig interpretieren können.

    • Ingo Tschepe

      Für mich ist das Experiment ein voller Erfolg. Die Straße als Fussgänger- und Fahrradzone muss jetzt mit entsprechenden Belag versehen werden, damit sie auch genutzt werden kann. Die Kennzeichnung für verirrte Autofahrer muss deutlicher werden. Die täglichen Autodemonstranten, die bewusst einfach die Zone weiter als Autostrasse benutzen, sollte man ignorieren. Irgendwann wird sich auch etwas in deren Köpfen tun.

      als Anwohner hatte ich befürchtet, dass die umliegenden Strassen stärker belastet werden. Das ist nach meiner Wahrnehmung nicht der Fall, Parkgelegenheiten gab es vorher ja auch schon nicht mehr. Einkaufen macht wieder mehr Freude. Ich hatte die Strasse vorher wegen der vielen Kneipentische und der Enge, auch durch die parkenden Autos, mehr und mehr gemieden

      Fazit: den improvisierten Zustand der Zone jetzt fussgängergerecht umbauen und ermöglichen, dass Ottensen Platz, sich zu bewegen.

  13. Andreas von Weihe

    Bevor wir uns zu einem Kommentar äußern wollten, haben wir die ersten Tage „Ottensen mach Platz“ auf uns wirken lassen. Grundsätzlich begrüßen wir dieses Projekt, der Grundgedanke ist ebenfalls super, jedoch ist die Umsetzung / Kommunikation im -Hau-Ruck Verfahren- umgesetzt worden. Auch kein Wunder, in Anbetracht, wann der Beschluss in der BV Altona gefasst worden ist, in Bezug, auf den Startschuss des Projektes am 01.09.2019.

    Das Thema Kommunikation ist in unseren Augen, der größte Mangel. Wir, als direkt Betroffene haben keinen einzigen Flyer im Briefkasten erhalten. Auch ist keiner seitens der Behörde aktiv auf uns zugekommen, um uns zu informieren, mit den Gedanken wann / was / wie und wo. Alle Informationen zu diesem Projekt mussten wir der Presse und oder auch den sozialen Netzwerken entnehmen. Hier hätte man viel mehr Aufklärungsarbeit im Vorfeld leisten müssen um mögliche Konflikte pro aktiv im Keim zu ersticken.
    Die ersten 10 Tage „Ottensen macht Platz“ sind nun rum. Anfänglich am 01.09.19 hat das gemeinsame Miteinander funktioniert. Jedoch müssen in den letzten Tagen Spannungen in der Zone feststellen. Passanten die bewusst nicht ausweichen, Fahrradfahrer die definitiv nicht Schrittgeschwindigkeit fahren, Fahrradfahrer die ebenfalls nicht ausweichen. Verbale Anpöbelungen gehören mittlerweile zur Tagesordnung. Glücklicherweise gab es noch keine Sachbeschädigungen, und die Polizei musste nicht anrücken zur Klärung der Sachlage in der OMP-Zone.

    Und das, obwohl sichtbar in der Frontscheibe die Ausnahmegenehmigung + das Laufkärtchen von OMP ( zur Kommunikation ) liegt.

    Jeder darf sich unserer Meinung nach selbst reflektieren, ob er alles zu dem Gedanken „gemeinsam Miteinander“ verstanden hat, und dies ebenfalls umsetzt. Denn nur GEMEINSAM kann dieses Projekt funktionieren !

  14. Andreas von Weihe

    Bevor wir uns zu einem Kommentar äußern wollten, haben wir die ersten Tage „Ottensen mach Platz“ auf uns wirken lassen. Grundsätzlich begrüßen wir dieses Projekt, der Grundgedanke ist ebenfalls super, jedoch ist die Umsetzung / Kommunikation im -Hau-Ruck Verfahren- umgesetzt worden. Auch kein Wunder, in Anbetracht, wann der Beschluss in der BV Altona gefasst worden ist, in Bezug, auf den Startschuss des Projektes am 01.09.2019.

    Das Thema Kommunikation ist in unseren Augen, der größte Mangel. Wir, als direkt Betroffene haben keinen einzigen Flyer im Briefkasten erhalten. Auch ist keiner seitens der Behörde aktiv auf uns zugekommen, um uns zu informieren, mit den Gedanken wann / was / wie und wo.
    Alle Informationen zu diesem Projekt mussten wir der Presse und oder auch den sozialen Netzwerken entnehmen. Hier hätte man viel mehr Aufklärungsarbeit im Vorfeld leisten müssen um mögliche Konflikte pro aktiv im Keim zu ersticken.
    Die ersten 10 Tage „Ottensen macht Platz“ sind nun rum. Anfänglich am 01.09.19 hat das gemeinsame Miteinander funktioniert. Jedoch müssen in den letzten Tagen Spannungen in der Zone feststellen. Passanten die bewusst nicht ausweichen, Fahrradfahrer die definitiv nicht Schrittgeschwindigkeit fahren, Fahrradfahrer die ebenfalls nicht ausweichen. Verbale Anpöbelungen gehören mittlerweile zur Tagesordnung. Glücklicherweise gab es noch keine Sachbeschädigungen, und die Polizei musste nicht anrücken zur Klärung der Sachlage in der OMP-Zone.
    Und das, obwohl sichtbar in der Frontscheibe die Ausnahmegenehmigung + das Laufkärtchen von OMP ( zur Kommunikation ) liegt.

    Jeder darf sich unserer Meinung nach nochmal selbst reflektieren, ob er alles zu dem Gedanken „gemeinsam Miteinander“ verstanden hat, und dies ebenfalls umsetzt. Denn nur GEMEINSAM kann dieses Projekt funktionieren !

  15. Kader Hay

    “Ottensen macht Platz” für die Massen an Menschen die sich täglich durch die Straßen in Ottensen quälen und zwängen…

    Wir in Ottensen wissen nicht mehr weiter wohin mit den Menschen Massen…

    Wir schaffen Platz in dem wir die Autos zwingen in Nebenstrassen zu parken..

    wir schaffen Platz für die 3-4 Leute die sich jetzt freuen auf den Kopfsteinpflaster Strassen spazieren zu dürfen und Selbstjustiz ausüben als sogenannte selbst ernannte Sheriffs, die sich vor die Autos stellen, um die zu hindern die ihre Geschäfte anliefern wollen (um 9:30 Uhr), um denen zu sagen “Du darfst hier nicht fahren”….
    was für eine Spaltung der Gesellschaft…

    ach ja wir in Ottensen wollten ja schon immer unsere Gartenstühle und Tische auf die Kopfsteinpflaster stellen um hier zu frühstücken… und uns als Sieger zu fühlen, um dann unseren SUVs aus der Garage zu fahren….

    Ottensen macht Platz…?!?

    was für eine Verschwendung von Steuergeldern…

    Sieht für mich eher nach einer systematischen Kaputtmachung! der kleinen Betriebe und Geschäfte in Ottensen aus, um alle Betriebe und Geschäfte in EKZs zu verschieben…. dies wird nur unter dem Slogan “Ottensen macht Platz” verkauft…

    Schafft mal lieber die Busrouten ab, die sich durch die kleinen, engen Strassen drängen und so den Verkehr lahmlegen und es den Anschein bekommt als bräuchte Ottensen Platz…

    der Busbahnhof Altona und eine Zentrale bei der Fabrik würde völlig ausreichen, so das die Busse nicht nach Ottensen/Altona einfahren müssen..

    Ottensen braucht Planung nicht Platz…

    Hier mal ein Slogan “Ottensen macht endlich mal eine ordentliche Planung”…

    habe mit vielen Geschäftinhabern gesprochen, die so wie ich in kürzester Zeit gesehen haben, dass viele Aufträge und Kunden die von außerhalb kommen, keine Aufträge erteilen, da sie diese nicht nach 11 Uhr abholen können…

    hoffe das dies NICHT weitergeführt wird oder eine bessere Planung bekommt….

    Ottensen bewegt, ist genau richtig… Ottensen macht Platz hat mich bewegt zu sehen wie schlechte Planung aussieht…

  16. Katrin Blume

    Bei allem Verständnis, die Ruhe in den Straßen finde ich wunderbar! Endlich mal kein Stress beim Einkauf, kein Geschubse und Drängeln. Einfach mal Platz. Und keine Raser-Machos mehr, die Rennfahrer spielen müssen. Kein Gehupe und Gequietsche. Toll. Die Kinder fühlen sich jetzt auch sicherer und müssen nicht ständig befürchten angefahren zu werden. Vor 20 Jahren war es in Ottensen schonmal so, das ist Lebensqualität!

  17. Martin Hoos

    Was mir auffällt:
    – wie ruhig ist jetzt ist, und wie laut es vorher war;
    – wie gut die Luft plötzlich ist, und wie sehr es vorher nach Abgasen stank;
    – wie breit die Straßen sind, so ganz ohne die parkenden Autos und den schmalen Fahrweg dazwischen;
    – wie entspannt man sich jetzt bewegen kann – ganz ohne Drängeln und Schubsen (oder Geschubstwerden);
    – wie wenig Grün es dort gibt – kommen noch Bauminseln wie die vorm Mercado?
    – wie angenehm man jetzt auch mit dem Fahrrad einkaufen kann – das war bislang immer ganz schön stressig wegen fehlender Abstellplätze und hupender Autos;
    – wie schön die Menschen sind, wenn sie sich nicht mehr auf den engen Gehwegen dauernd anblaffen müssen;
    – wie gut es sich anfühlt, wenn man keine Angst mehr haben muss, dass sein Kind vor ein Auto läuft;
    – wie schnell es geht, sich an ein Leben ohne Autos allüberall zu gewöhnen.

    Was mir missfällt:
    – eigentlich nichts.
    Oder doch was: Wie ernüchternd es ist, wenn man die paar kleinen autofreien Straßen verlässt und man sich plötzlich wieder inmitten lauter, stinkender Autos und schlecht gelaunten Menschen wiederfindet.
    Und dass nach einem halben Jahr vielleicht wieder alles vorbei ist.

    • Alexander Liedke

      Sehr guter Kommentar! Dem kann ich mich nur anschließen. Nach einer Woche zeigt sich außerdem: bislang kein Anstieg des cornerns

      • Uwe M

        ..Kein Anstieg des Cornerns…

        Könnte das mit dem schlechten Wetter und den gesunkenen Temperaturen zusammenhängen?

        Deshalb erscheint ja vielen der Start des Experimentes im Herbst, anstatt im Frühling / Sommer als zweifelhaft.

  18. Anette Kaiser-Villnow

    Der Behindertenparkplatz Ottensen Hauptstraße / Spritzenplatz wurde ersatzlos gestrichen –
    Ottensen macht Platz, leider nicht für Behinderte

    • Uwe M

      Eine Freundin hat diesen Parkplatz oft genutzt, da ihr ausgeschilderter Behindertenparkplatz in der Nöltingstr. meist von anderen Verkehrsteilnehmern widerrechtlich zugeparkt war/ist.

      Weiterhin wurde ihr eine Sondergenehmigung zum Aus-/Einladen ihres schwerstbehinderten Sohnes auf der Ottenser Hauptstraße verweigert. Begründung: Sie könne ja auch die Nöltingstr. nutzen.
      Aber der kürzere Weg ist der Durchgang bei Blumen Schröder in den Innenhof….

    • Marcel Wehner

      Auch ich bin Anwohner(!). Und ich verstehe Ihre Kritik auch in diesem Fall mal wieder überhaupt nicht. Warum sollte ein öffentlicher Behindertenparkplatz in einer nunmehr nicht mehr für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehenden Strasse weiterhin existieren? Haben Sie vergessen, dass nur noch Autos mit Sondergenehmigung, sprich bestehendem Parkplatz oder Anlieferer, in die Ottenser Hauptstraße fahren dürfen. In so fern braucht man auch keine öffentlichen Behindertenparkplätze mehr, weil da keine Autos mehr reinfahren. Sehen Sie sicher auch so?

  19. Nikolaos koliofotos

    Als Anwohner in der Nöltingstraße und lebend seit 50 Jahren Ottensern , möchte ich darauf hinweisen das ich in meinem Beruf erheblich betroffen bin, da ich in 3 Schichten in Norderstedt arbeite und auf mein Auto angewiesen bin!!! Leider kann ich jetzt nirgendwo mehr parken.

  20. Uwe M

    Moin.

    Im Hinblick auf die Veranstaltung heute Abend hätte ich als (nicht einziger) Betroffener noch eine Anmerkung zur Döner Welt.

    Dort werden in nicht unerheblichem Maß Getränke verkauft, und dann auf den vom Betreiber zur Verfügung gestellten Außenplätzen konsumiert. Auch alkoholische.
    Mir ist auch der Unterscheid zwischen Ausschank und Verkauf bewusst.

    Trotzdem weisen die Betreiber nicht deutlich auf die vorhandenen Toiletten hin, so dass viele Konsumenten ihre Notdurften in den umliegenden Ecken, und vor allem auch in der Tiefgarageneinfahrt in der Großen Rainstr, verrichten.

    Sollte dieses “Halbcornern” wie zu erwarten zunehmen, sehe ich da Handlungsbedarf.
    Diesbezügliche Anfragen der Anwohner und des Vermieters (Mercado Center Management) wurden bislang auch nicht befriedigend beantwortet.

    • Nadja Maurer

      Soweit ich weiß – vom Hörensagen – haben die 2 Konzessionen, für Gastro und Kiosk…
      Du hast völlig recht!

  21. Anette Kaiser-Villnow

    Fragen an das Bezirksamt

    – Kann es sein, dass das Projekt “Ottensen macht Platz” so hauruckartig umgesetzt werden muss, da am 03.04.2020 der Ausbau der Veloroute startet und dann zu viele Strassensperrungen zu einem vollständigen Chaos führen würden?

    – Kann es sein, dass das Projekt auf Umfragen der HCU “cities for people” fusst, diese Umfragen aber nicht belegen, wer befragt wurde: Ottenser, Altonaer oder Ortsfremde?

    -Kann es sein, dass keine Vorabumfragen in den direkt betroffenen Straßen, weder bei Eigentümern, Anwohnern noch Geschäftsleuten erfolgte?

    -Kann es sein, dass Sie sich von der Initiative “ottenser gestalten” gestützt sehen, die für zwar für Anwohnerparken und weniger Verkehr stehen, aber bitte bis vor die eigene Haustür fahren möchten und nicht in den betroffenen Strassen wohnen?

    -Können Sie verstehen, dass es eine Politikverdrossenheit gibt, wenn so an den Bürgern vorbei regiert wird und Bürgerbeteiligung ignoriert wird?

    -Kann es sein, das inzwischen auch bei der Politik die unzureichende Planung – bis hin zu Nachtschichten im Bezirksamt – angekommen ist und wir sehr viel mehr Respekt hätten, wenn die Politik auch einmal eingestehen würde, dass sie fehlgeplant hat?

    Mit freundlichen Grüßen

    Anette Kaiser-Villnow

  22. meike stüber

    Ottensen bewegt sich-Ich möchte hiermit einiges zu dem Thema anmerken und kritisch hinterfragen:
    Meine Mail am (04.06.2019: verkehrsversuch-ottensen@altona.hamburg.de:
    “Wir wohnen und arbeiten freiberuflich in Ottensen in der Bahrenfelder Str / Ecke Ottenser Hauptstr.
    Somit sind wir von der neuen Verkehrsberuhigung ab September voll betroffen.
    Mein Mann ist Fotograf und ich bin Stylistin.
    Unsere Berufe hängen mit einigem umfangreichen Equipment zusammen die schwer und unhandlich sind.
    Wir müssen mit unserem Auto zu jeder Zeit vor fahren können um es für unsere Jobs zu beladen.
    Gelegentlich bestellen wir Kuriere (Kleinbusse) die ebenfalls zu jeder Zeit ein und ausgeladen werden müssen.
    Brauchen wir für unsere Berufe eine Sondergenehmigung?
    Wenn ja wer kann uns diese erteilen?”
    Leider haben wir gezielt auf meine Frage bis heute keine Antwort erhalten.
    Aber es kam der Vorschlag das wir in der Nachbarschaft herum laufen sollen um freundliche Menschen zu finden die uns in ihrem Hinterhof eine Haltemöglichkeit erlauben….??

    Es kam noch einmal eine Mail mit der Info das es einen Pickup-Point geben wird, jedoch ist auch dieser nicht wirklich zumutbar.
    Unser Equipment ist einfach zu schwer um es dorthin zu schleppen.

    Wie ist es denn mit so einem Pickup-Point, stehen die Autos evtl. dort “Schlange”??
    Grundsätzlich sind wir der Beruhigung gegenüber aufgeschlossen was unsere berufliche Situation angeht, leider nicht.

    Meine Mutter kommt nicht aus Hamburg und ist leider schwer gehbehindert und muss deswegen vor der Haustür von meinem Vater raus gelassen werden wenn sie mich besuchen möchte.
    Es wäre schwierig wenn mein Vater hier nicht parken bzw. halten dürfte.
    Muss er nun minutenlang in der Gegend herum kurven und versuchen einen Parkplatz zu ergattern? ….das gleiche umgekehrt wenn sie wieder nach Hause fahren wollen? Gibt es dafür eine (Ausnahme-)Regelung?

    Der Plan der Verkehrsberuhigung kommt mir leider sehr ungeplant vor.

    Eigentlich fahren im Verhältnis nicht viele Autos durch die Bahrenfelder Str. oder Ottenser Hauptstraße. Für mich gäbe es andere Strassen die beruhigt werden könnten.

    Es wäre schön wenn wir endlich erfahren könnten wer uns eine Sondergenehmigung erteilen könnte damit unsere Berufe, durch das Fahrverbot, in ihrer Ausführung nicht behindert werden würden.

    Was ich als Ottenser auch gern wissen würde, wer möchte eigentlich diese Verkehrsberuhigung?. Wir Ottenser bzw. ich, bin nie befragt worden. Wie steht es da mit den Anwohnern generell? Wer möchte das und wer nicht?

    Mit freundlichen Grüßen Meike Stüber

    • Katrin Blume

      Liebe Frau Stüber,

      Ihren Ärger kann ich nachvollziehen. Da muss snachgebessert werden.
      Jedoch: die Ottenser Hauptstraße und Bahrenfelder Str. sind durchaus stark befahrene Straßen. Das merkt man allein daran, dass man als Fußgänger kaum mal eben die Straßenseite wechseln kann (konnte). Für Kinder war selbst der Zebrastreifen kein sicherer Übergang mehr, weil sehr viele Autofahrer aggressiv jede Regelung übergingen. Auch Beschimpfungen von Radfahrern, die die Fahrbahn (nicht den Gehweg!) benutzen, sind hier seitens der Autofahrer an der Tagesordnung gewesen. Nur weil Letztere nicht schnell genug voran kamen. Das darf nicht sein. Und es darf auch nicht sein, dass PKWs (parkend oder fahrend) in einem Wohnviertel mehr Platz zu Verfügung haben als Fußgänger. Ottensen ist schon lange kein entspanntes Viertel mehr und es ist Zeit dies zu ändern. Deswegen finde ich “Ottensen macht Platz” einen guten Schritt.

    • Regine Christiansen

      Hallo Frau Stüber,
      ich bin freiberufliche Fotografin und habe auch entsprechend schweres Gerät zu transportieren. Trotzdem komme ich ohne eigenes Auto zurecht. Ein entsprechend großer stabiler Fahrradkorb und ein Anhänger fürs Fahrrad helfen mir dabei. Oder eine große Transporttasche mit Rollen für die öffentlichen Verkehrsmittel. Wenn es das nicht reicht, rufe ich ein Taxi oder miete ein Auto. Und am Ende es Monats habe ich neben C0² auch noch Geld gespart.
      Ich wünsche mir in der Ottensener Hauptstraße eine Mietstation für ein Lasten-E-Bike.
      Freundliche Grüße
      Regine Christiansen

  23. Klaus Mensing

    Ich wohne gerne in Ottensen und dies seit über 60 Jahren. Ich habe hier fast alles, was ich zum Leben brauche: Lebensmittelgeschäfte, Fachgeschäfte, viermal die Woche Wochenmarkt, Apotheken und Ärzte. Ich kann schöne Blumen bei Blumen Schröder kaufen, meinen Sofabezug zu Fuß bei Comet gegenüber in die Reinigung bringen. Und wenn mal ein Fenster klemmt, rufe ich bei der Tischlerei Quattro an – die sind gleich gegenüber und kommen schnell mal rüber zu mir.

    Deswegen brauche ich eigentlich kein Auto und fahre mit dem Rad zur Arbeit. Offensichtlich brauchen viele Ottenser kein Auto, denn ich habe gehört, nur 27 % der Ottenser haben ein Auto. Einige davon stehen im Parkhaus und einige stehen bei uns in den Straßen. Überwiegend parken hier allerdings Beschäftigte der Betriebe und Besucher der Restaurants und Kneipen. Und natürlich brauchen die Geschäfte auch Parkplätze für Ihre Kunden, denn nur von uns Ottensern können die nicht alle leben.
    Was mich eigentlich viel mehr stört ist der Durchgangsverkehr in der Kepler- und Eulenstraße und dass die Fahrradfahrer immer auf den Fußwegen und durch die Fußgängerzone fahren.

    Als die Ankündigung für das autofreie Pilotquartier kam, habe ich gedacht: Mensch, das ist doch eine Chance für unseren Stadtteil. Aber dann habe ich Gespräche geführt beim Einkaufen und festgestellt, dass einige meiner liebsten Geschäfte ganz schön Probleme bekommen werden: Die Apotheken müssen 6-8 Mal am Tag beliefert werden, um dringende Medikamente zu besorgen, Blumen Schröder muss größere Blumensträuße an Kunden außerhalb unseres Stadtteils ausliefern, die Reinigung hat Stammkunden von außerhalb, die auf dem Weg zur Arbeit mit Sofabezügen oder Teppichen mit dem Auto kommen, die Tischlerei Quattro bekommt Holz geliefert und manche Kunden holen die fertigen Möbelstücke ab und so weiter. Und wenn diese Gewerbetreibenden zukünftig nur noch zwischen 23 und 11 Uhr ausliefern und beliefert werden dürfen, wie es die sog. „Spielregeln“ des Pilotversuchs vorsehen, kriegen die große Probleme. Und wenn die nicht mehr da sind, haben wir hier bald nur noch Bäcker und Optiker. Dann muss ich im Internet bestellen und mir die Ware liefern lassen, was noch mehr Verkehr erzeugt.

    Und meine älteren Nachbarn, die nicht mehr richtig laufen können und ein Auto brauchen oder die Oma, die ihre Enkel besucht und auf die Kinder aufpasst, während die Mutter arbeitet. Die bekommen richtig Probleme, weil sie gar nicht mehr mit dem Auto vor ihre Wohnung fahren dürfen.

    Da habe ich mich gefragt: Warum machen die dieses Pilotprojekt gerade in den beiden Straßen, in denen viele unserer Geschäfte sind und wo viele Menschen wohnen? Wir sind ja hier keine tote Innenstadt, die belebt werden muss. Und der Durchgangsverkehr in der Keplerstraße und Eulenstraße, der fährt weiter durch unseren Stadtteil.

    Für wen soll denn Platz gemacht werden? Ich könnte mir an stark belebten Stellen mehr Platz vorstellen, indem der Gehweg verbreitert wird: am Spritzenplatz oder vor dem einen oder anderen Bäcker – dort könnten tagsüber Stühle stehen oder Parkplätze für Lastenfahrräder angelegt werden. Für die müssen wir übrigens dringend Lösungen finden. Und dazu ausgeschilderte Parkzonen für die Kunden und Lieferanten – die dann aber auch kontrolliert werden müssen. Und warum nicht beispielsweise den Sonnabend autofrei machen, wenn wenig geliefert wird, aber viele Kunden hier sind und sowieso viel los ist rund um den Spritzenplatz.

    Warum muss man also komplett die gesamte Woche über sämtliche Autos (mit Ausnahme des Lieferverkehrs und der Taxis) verbannen, um etwas mehr Platz an einigen frequentierten Standorten zu schaffen. Soviel Picknick und Yoga können die Ottenser doch gar nicht machen. Und warum werden die 73 % parkenden Autos, die nicht von uns Ottensern kommen, nicht stärker kontrolliert. Hier darf man doch überwiegend nicht länger als 3 Minuten halten.

    Und so bin ich zu dem Schluss gekommen, das Pilotprojekt könnte meine Lebensqualität hier deutlich verschlechtern. Deswegen fände ich es sinnvoller, ein autoarmes Quartier zu schaffen: mit mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer, aber immer noch Möglichkeiten für die Anwohner, ihren Alltag zu bewältigen und für die Geschäfte, ihren Betriebsablauf zu organisieren. Dafür gibt es das Konzept des Bewohnerparkens, das 2020 auch bei uns eingeführt werden soll. Vorher möchten unsere Politiker aber unbedingt noch einmal ein halbes Jahr ausprobieren, wie es ganz ohne Auto geht – da bekomme ich doch echt Angst. Auch wenn Politik und Verwaltung sagen, bei Misserfolg wird das Projekt nicht fortgeführt, hab ich doch Angst, dass „Misserfolg“ heißen könnte, einige meiner Lieblingsgeschäfte bleiben auf der Strecke. Dann wäre zwar Platz für neue Geschäfte, aber so ist der Slogan „Ottensen macht Platz“ ja wohl nicht gemeint.

    Deshalb finde ich es gut, dass die neue Initiative von Anwohner und Gewerbetreibenden „Ottensen bewegt“ jetzt Aufklärungsarbeit leistet, einzelne Gewerbetreibende und Anwohner unterstützt und im Dialog mit dem Bezirksamt steht. Damit es ein sinnvolles Pilotprojekt wird, das Chancen im Sinne einer Verkehrswende bietet, aber keine unkalkulierbaren Risiken für die Anwohner und Gewerbetreibenden.

    Beste Grüße

    Klaus Mensing

    • Birgit Lakke

      Lieber Klaus Mensing, ein schöner, sachlicher Kommentar, der endlich einmal auf den Punkt bringt, was das Viertel wirklich braucht. Danke!

    • Stefan Schölermann

      Moin Klaus, hatte das Ganze bisher eher neugierig positiv betrachtet.Du hast mich sehr nachdenklich gemacht. Deine Argumente sind schwerwiegend und kaum zu entkräften. Da spricht/schreibt nicht nur der Anwohner:-) Capeau und beste Grüße Stefan

  24. Heiko Weidemann

    Schönes Bild auf eurer Startseite. Freut mich, dass ihr das Projekt einem so friedvollen Bild unterstützt.

  25. Milda Bartels

    Die Tatsache, dass das schöne Kopfsteinpflaster extra flächig geteert wurde, um diese Installationen und das Motto “Ottensen macht Platz” zu positionieren, missfällt mir sehr! Ich frage mich auch, ob das wieder zurück gebaut werden kann, ohne dass das ursprüngliche Kopfsteinpflaster beschädigt wird.
    Vielen Dank für Eure Initiative! Milda Bartels, Ottensen

    • Fabian Neumann

      Ja, der Asphalt kann ohne eine Beschädigung des Kopfsteinpflasters wieder zurückgebaut werden!

      • Milda Bartels

        Vielen Dank für die Antwort! Ich werde das dennoch kritisch beäugen! Der Sinn erschließt sich mir nach wie vor nicht!
        Sinnvoll wäre es eher, die Straßenbeläge der umliegenden Straßen zu sanieren. Löcher und Rillen machen die Straßen zu gefährlichem Terrain nicht nur für den Auto-, LKW- und Motorradverkehr, sonder auch für Radfahrer. Gleiches gilt für Fusswege. Als Bürger wird man aufgefordert über den Melde-Michel an die Bezirksämter zu melden etc. zu melden. Statt sich im Hauruck und Über-Kopf – Verfahren “Ottensen macht Platz” zu widmen, hätte man hier lieber mal Gelder einwerben sollen! Zumal das mit dem zunehmenden Verkehr in den umliegenden Straßen durch die Initiative nicht besser wird.
        Schade, dass heutzutage die ganz normale Sicherheit des Straßenteilnehmers nicht mehr gilt. Einfach nicht en vogue wahrscheinlich! Ach ja…und mit Arbeit verbunden… Und auch so wenig Medienwirksam. Hauptsache erstmal CO2-unfreundlich Kopfsteinpflaster überteeren für bunte Bildchen und Skulpturen…
        Beste Grüße, Milda Bartels

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