“Ottensen bewegt“

Die Initiative „Ottensen bewegt“ möchte Anwohnern und Gewerbetreibenden, die von den Auswirkungen des Projekts „Ottensen macht Platz“ unmittelbar betroffen sind, eine Stimme geben.

Auf unserer Plattform sind Anwohner und Gewerbetreibende dazu eingeladen, Ihre Erfahrungen und Meinungen zum laufenden Projekt zu veröffentlichen.

Auch „Ottensen bewegt“ erkennt die dringende Notwendigkeit einer Verkehrsminderung für unseren Stadtteil!

Für uns beinhaltet eine angemessene Veränderung allerdings ein umsichtiges Mobilitätskonzept.

Anstatt ausschließlich auf „autofrei in drei Straßen“ zu setzen, fordert „Ottensen bewegt“ ein Mobilitätskonzept, das alle Nutzungen und Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt im gesamten Quartier berücksichtigt.

Wir wünschen uns damit ein Konzept, das echte Chancen im Sinne einer Verkehrswende zu bieten hat.

Der Politik lagen schon vor Projektbeginn Konzeptvorschläge von verschiedenen Ideengebern dazu vor.

Wir möchten, dass die Konflikte zwischen einzelnen Verkehrsteilnehmern reduziert werden, und dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Anwohner und Gewerbetreibende nicht unnötig eingeschränkt werden.

Wir wünschen uns auch in Zukunft, in einem lebendigen Quartier leben und arbeiten zu können – mit einem unterstützenswerten Mix aus Wohnungen, Geschäften, Handwerksbetrieben, Gastronomie, Ärzten und mehr.

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Hier geht es zu unseren weiteren Forderungen!

Wohl eine Verzweiflungstat des Bezirksamts Altona auf „Rädern“, um dem Stadtteil etwas mehr „Leben” einzuhauchen. Was das wohl für Gelder (und wessen) verschlungen haben muss, um diese Holzkisten zu realisieren, die innen mit dickem Plastik ausgeschlagen sind? Wie viele Bäume mussten ihr Leben lassen, um als Abstellfunktion von Plastiktüten und Putzmittel herzuhalten? Ich hätte die „gefällten” Bäume lieber als ganze Bäume einpflanzen lassen. Dafür vielleicht ein paar Pflastersteine geopfert, um den Raum für die Pflanzen zu schaffen, denn Parkplätze gibt es ja nun nicht mehr … (Foto und Text: Anwohnerin M. Stüber)

Neues Zonenmobiliar (Foto: Klaus Mensing)

Straßen verschönert? – (Foto: Kader Haydaroglu)
Ottensen macht Platz? Für wen? Für was? Fotos: Gisela Alberti
Großes Chaos heute gegen 14:40 Uhr an der Ecke Hohenesch/Bahrenfelder Straße:
Der Bus kann wegen falsch geparkter Autos nicht mehr abbiegen. Folge: riesiger Rückstau.
Welche Schlüsse mögen die klugen Leiter des Reallabors daraus ziehen? Gar dass der Verkehr sich in umliegende Straßen verlagert, wenn Teile anderer Straßen gesperrt werden? Das wäre dann allerdings eine Folgerung auf einem erstaunlichen kognitiven Niveau.
Gruß
Reinhard Sooß
(Text und Foto)
Ottenser Hauptstraße am 22.9.2019 um 11:50 Uhr bei schönstem Wetter. Eigentlich sollte um diese Uhrzeit ein “Gemeinsames Frühstück in der Ottenser Hauptstraße” (nicht die Personen rechts an den Tischen in der “Reisebar”) stattfinden – von Ottensen macht Platz (Bezirksamt Altona) organisiert. Der Event wurde aber erst am 19.9. auf der Website von Ottensen macht Platz gepostet. Ein schaurig-schönes Beispiel für Ottensen bewegt, wie intransparent und stark optimierbar die Bezirksamt-Informationspolitik im Zusammenhang mit dem Projekt ist, um Anwohner, Bürger und Gewerbetreibende wirklich mitzunehmen.
Das NDR Journal zu Besuch in Ottensen am 10.9.2019

(Hinweis: Es werden ggf. Medien- und Pressevertreter anwesend sein und Fotos machen. Durch deine Anwesenheit vor Ort stimmst du dieser Form der öffentlichen Berichterstattung zu.)

Aktuelle Parkplatzsituation in den kleinen, aktuell stark zugeparkten Straßen in Ottensen: “Wendehammer im Piependreiherweg (Feuerwehrzufahrt!), in dem sich nun zu nahezu allen Tages- und Nachtzeiten die Autos drängen” – Foto und Text: Reinhard Sooß (6.9.2019)

Brief einer Ottenserin: “Ich wohne seit 27 Jahren in Ottensen und noch nie wurde dieser Stadtteil so zerrissen” (einfach auf Text klicken).

Ottensen bewegt - Ottenser Straße am 3.8.2019

Ottensen bewegt-Interview mit Robert Jarowoy
Genauso wie die AnwohnerInnen im Vorfeld und bis heute nie befragt wurden, wird die Evaluierung darin bestehen, dass festgestellt werden wird, dass „alle“ das Projekt toll finden – Interview mit Robert Jarowoy, dem einzigen Lokalpolitiker in Altona, der auch Anwohner im neuen Flanierquartier in Ottensen ist, in unserer neuen Rubrik “Originalstimmen” (einfach auf diesen Text klicken).

Das Ende eines Zebrastreifens? (2.9.2019 – Foto: Hein-Behrens)

Bitte unterstützt uns auch durch freiwillige Beiträge. Unser Ringen um vernünftige Verhältnisse kostet neben dem hohen Zeitaufwand (unentgeltlich) auch viel Geld.

Kontodaten:
Ottensen bewegt – Anette Kaiser-Villnow
Dt. Apotheker- und Ärztebank
DE 30 3006 0601 0301 2984 96

Kontoinhaberin ist eine der zwei Sprecherinnen Anette Kaiser-Villnow. Kontoprüferin ist die stv. Sprecherin Dr. Ina Licari.

(Letzte Aktualisierung der Website: 26.11.2019)